| Rasenmäher |
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Man unterscheidet in Spindelmäher, Balkenmäher und Sichelmäher. Spindelmäher haben einen exakten Schnitt, mit niedriger Flächenleistung. Balkenmäher verwendet man für exakte Schnitte mit mittlerer Flächenleistung. Für hohe Flächenleistung verwendet man den Sichelmäher, der allerdings einen ungenauen Schnitt hat.
Im 18. Jahrhundert wurde das Rasenmähen mit Sensen in England entdeckt und breitete sich recht schnell in ganz Europa aus. Um 1830 sah Edwin Beard Budding in einer Weberei Maschinen die den Stoff sauber abtrennten und erfand den ersten Rasenmäher, noch ohne Motor. Ca. 1832 begann die Massenproduktion des Rasenmähers. Die Firma Ransomes baute 1902 den ersten Motorbetriebenen Rasenmäher. Die Firma Briggs & Stratton schätzt, dass in Deutschland ungefähr fünf Millionen Rasenmäher in Gebrauch sind, mit ca. 800 verschiedenen Modellen. Es gibt · Handmäher, die meist als Spindelmäher in Gebrauch sind, · Elektromäher mit Kabel oder Akku, · Benzinmäher mit Ottomotor, · Rasentraktoren mit Frontmotor und · Aufsitzmäher, bei denen der Motor hinter dem Fahrer liegt. Immer beliebter werden auch Rasenmäherrennen, bei denen normale Aufsitzmäher zu schnellen Rennfahrzeugen umgebaut werden. Die Umweltauswirkungen bei benzinbetriebenen Rasenmähern, sind immer wieder Thema in der Politik, da die Schadstoffbilanz der Motoren enorm hoch ist. So wollten die Grünen im Jahr 2000, dass das benutzen von Benzinmähern bei Smoggefahr komplett verboten wird. Dieses wurde jedoch abgelehnt, da es für Rasenmäher keine Abgasuntersuchungen und Grenzwerte für Abgase gibt.
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